Premiere: 20. September  2019

HELIOS Theater


Inszenierung | Barbara Kölling

Spieler | Marko Werner, Mamadoo Mira

Textl | Steffen Moor

2017

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... wie kommt es, dass Menschengruppen sich radikal gegen andere abgrenzen

ihnen einen begrenzten Platz in der Welt zuweisen wollen

oder gleich gar keinen mehr zugestehen?


Das ist mein Platz. Dieser Platz ist besetzt. Ich habe diesen Platz besetzt. Ich habe hier Platz genommen. Dieser Platz gehört mir. Dieser Platz ist mein Eigentum. Er gehört mir. Jetzt gehören mir vier. Ich brauche eben mehr Platz als Andere.

Wie funktioniert Zusammenleben? Wer definiert meine Identität, meine Rolle und meinen Handlungsspielraum in der Familie, in der Schule, in der Nachbarschaft, im gesellschaftlichen Miteinander? Kann ich das selbst tun? – Darf ich das? Will ich das? – Oder tun das andere für mich? Ist das eine Erleichterung, weil die das besser können als ich? Was, wenn sie es nicht gut mit mir meinen?

Mit der Inszenierung „Zwischen den Stühlen“ wendet sich das Ensemble an Jugendliche. In der Regie von Barbara Kölling und mit Texten von Steffen Moor verhandeln die Performer Marko Werner und Mamadoo Mira Themen wie Freiheit, Fremdheit und Gleichheit, Einladung und Ankommen. Durch das Bühnenbild, das aus vielen verschiedenen Stühlen besteht, werden diese Themen abstrahiert und greifbar zugleich.

zwischen den stühlen

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Im neuen Stück „Zwischen den Stühlen“ werden große und kleine Plätze geschaffen. Sie werden eingenommen, angeboten und weggeschnappt. Es werden Grenzen gezogen und geöffnet. Mit Humor und viel Scharfsinn kreiert das Ensemble überraschende, teils absurde Situationen, die zum Perspektivenwechsel herausfordern. Themen wie Freiheit, Fremdheit und Gleichheit werden dabei abstrahiert behandelt und zugleich greifbar.

Westfälischer Anzeiger, 14.09.2019, von Alena Grosskopff

 

„Es geht um den eigenen Platz in der Welt, und noch viel mehr um die Frage, wer einem Menschen sagen kann, dass er hier eine Daseinsberechtigung hat, an einem Ort sein darf oder auch wieder weg muss.“ – […] – „Ich fand’s in der Hinsicht interessant, dass man die Problematik auf eine amüsante Art dargestellt hat.“ – „Ich fand die Schauspieler sehr gut, die haben sehr interessante Situationen geschaffen. Man konnte den Gemütszustand von „Das ist jetzt meins“ und „Oh Gott, der könnte mir das wegnehmen“, also die Ängste, die entstehen, sehr gut verstehen.“

Radio Lippewelle, 29.09.2019, Befragung von Zuschauer*innen bei der nachtfrequenz19

*quelle kulturinfo.ruhr

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